Malawi Übersicht

Übersicht

Uranmine in Malawi eröffnet

Lilongwe (gtai) - Nachdem im Sommer 2009 die Kayelekera-Uranmine von Paladin Resources die Arbeit aufgenommen hat, geraten in Malawi nun neue Bergbauprojekte in den Blickpunkt. Größere Vorkommen von Niobium wurden im Zentrum des Landes entdeckt. Darüber hinaus verspricht die Produktion von Nickel, Sulfursäure, Mineralsanden und Kohle gutes Potenzial. Alleine die für 2012 anvisierte Eröffnung der Niobium-Mine könnte Investitionen bis zu 200 Mio. US$ nach Malawi bringen. (Kontaktanschriften)

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Malawi plant neues Wasserkraftwerk

Lilongwe (gtai) - Malawi leidet unter Stromknappheit. Der Versorger Escom investiert daher in die Instandsetzung und Erweiterung bestehender Kraftwerke. Auch Neubauten sind geplant. Konkretestes Projekt ist ein neues Wasserkraftwerk am South Rukuru River. Darüber hinaus soll ein Verbund mit dem mosambikanischen Stromnetz hergestellt werden. Malawis Energiesektor hat sich privaten Investoren inzwischen geöffnet. Public Private Partnership oder Independent Power Producer sind möglich. (Kontaktanschriften)

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Malawi forciert Wettbewerb im Mobilfunk

Lilongwe (gtai) - Malawis Telekommunikationssektor bekommt immer mehr Teilnehmer. Inzwischen wurde an G-Mobile die dritte Mobilfunklizenz vergeben. Für 40 Mio. US$ will das Unternehmen sein Netz aufbauen. Anbieter Nummer vier und fünf sollen ebenfalls folgen. Derweil schreitet der Aufbau des sog. National Backbone weiter voran. Das größtenteils von der Weltbank finanzierte Fiberkabelnetz soll 2010 fertig sein. Dann dürften sowohl die Preise für Telefonie sinken als auch das Angebot an Telekommunikationsservices deutlich erhöht werden. (Kontaktanschriften)

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Nacala-Korridor für Malawi wieder wichtiger

Lilongwe (gtai) - In Malawi ist die Bahnlinie zum mosambikanischen Hafen Nacala nahezu betriebsbereit. Da auch die Straßen entlang des gleichnamigen Korridors ausgebaut werden, dürfte Nacala für Malawi in Zukunft an Bedeutung zunehmen. Parallel könnte es zu einem Ausbau der Sena-Bahntrasse nach Beira kommen. Die meisten malawischen Handelsgüter werden im 2.400 km entfernten südafrikanischen Durban umgeschlagen. Mit einer Machbarkeitsstudie für den Shire-Zambezi-Waterway soll Ende 2009 begonnen werden.

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Malawi sucht private Partner für Wasserversorgung

Lilongwe (gtai) - Der Wassersektor Malawis bekommt in den nächsten Jahren umfangreiche Hilfsgelder. In der 2. Phase des "National Water Development Programme (NWDP)", die 2007 begann, sollen insgesamt etwa 800 Mio. US$ fließen. Die Kommerzialisierung schreitet fort. Die Wasserversorgung wurde bereits an Water Boards ausgelagert. Privatunternehmen sind in diesem Zusammenhang als strategische Partner gefragt. Für deutsche Unternehmen gibt es Chancen als Zulieferer, Berater oder Teilhaber. (Kontaktanschriften)

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Wirtschaftstrends kompakt Malawi 2009/10

Lilongwe (gtai) - Malawis Wirtschaft dürfte 2010 real um rund 5,0% wachsen. Das ist im afrikanischen Vergleich eine recht hohe Prognose, die den positiven Verlauf der Ökonomie in den vergangenen etwa vier Jahren widerspiegelt. Nach der Eröffnung der Kayelekera-Mine sieht es so aus, als sollten weitere Bergbauprojekte folgen. Interessante Lieferchancen dürften auch die Infrastruktursektoren Energie, Wasser, Telekommunikation und Gesundheit bieten.

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