Namibia Gesundheit

Namibias Krankenhäuser benötigen IT-Systeme

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Verfasser: Carsten Ehlers (2. Quartal 2010)

Windhuk (gtai) - Namibias Medizinsektor bietet regelmäßige Liefer- und Beratungschancen. Der Bereich ist zwar klein, bildet jedoch in vielerlei Hinsicht eine Erweiterung des südafrikanischen Marktes und lässt sich von dort aus auch problemlos bedienen. Häufig kaufen namibische Krankenhäuser direkt in Südafrika. Aus der Kaprepublik kommen auch die Techniker für Reparatur und Instandhaltung von Geräten. Bei Medikamenten bevorzugt der staatliche Sektor Generika, private Krankenhäuser kaufen vor allem Originalpräparate. (Kontaktanschriften)

Belieferung von Südafrika aus möglich / Private Partner für staatliche Kliniken gesucht

In Namibias Gesundheitssektor ergeben sich regelmäßig Lieferchancen für Medizintechnik und Pharmazeutika. Der Medizinsektor des mit rund 2,2 Mio. Einwohnern sehr dünn besiedelten Landes ist zwar klein, lässt sich aber problemlos von Südafrika aus betreuen. Auch weisen seine Strukturen und sein Niveau starke Ähnlichkeit zum großen südlichen Nachbarland auf.

Für Anbieter von Medizintechnik lohnt sich eine regelmäßige Beobachtung des Marktes. Jedes staatliche Krankenhaus wird alle zehn Jahre komplett überholt.

Im Windhuk Central Hospital werden derzeit mit südafrikanischer Hilfe eine Kardiologie sowie eine Herz- und Lungenchirurgie eingerichtet. In Oshakati, wo sich das zweitgrößte Krankenhaus des Landes befindet, wird eine nuklearmedizinische Abteilung geschaffen.

Nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium sollen in einigen staatlichen Krankenhäusern bestimmte Abteilungen in Form von Public-Private-Partnership (PPP) an private Unternehmen ausgelagert werden. Sollte dies geschehen dürften die Betreiber künftig höherwertige Medikamente beschaffen. Insgesamt geht der Trend bei staatlichen Krankenhäusern zum Kauf günstigerer Generika. Private Krankenhausbetreiber hingegen beziehen nach wie vor in großem Umfang Originalpräparate. Unterstützung wird auch im Bereich Krankenhaus-Management benötigt. Insbesondere die Installierung von IT-Systemen soll in den kommenden Jahren vorangetrieben werden.

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